Leichte Silikat-Dämmsteine werden aus feinverteiltem Silikaterz hergestellt. Die kritische Partikelgröße beträgt maximal 1 mm, wobei über 90 % der Partikel kleiner als 0,5 mm sind. Die Herstellung erfolgt durch Zugabe brennbarer Stoffe zum Füllmaterial oder durch Einblasen von Gasblasen in den Ofen, wodurch durch Brennen eine poröse Struktur entsteht. Silikat-Dämmsteine können auch als ungebranntes Produkt hergestellt werden.
Für die Herstellung von leichten Silika-Dämmsteinen werden Rohstoffe und Wasser in einem Knetgerät im richtigen Verhältnis zu einem Brei vermischt. Dieser Brei wird anschließend maschinell oder von Hand zu Ziegeln geformt. Danach werden die Ziegel getrocknet, bis der Restwassergehalt unter 0,5 % liegt. Dies verhindert die Volumenausdehnung durch die Kristallisation von SiO₂. Abschließend werden die geformten Ziegel bei hoher Temperatur gebrannt.
| Artikel | QG-1.0 | QG-1.1 | QG-1.15 | QG-1.2 |
| SiO2 % | ≥91 | ≥91 | ≥91 | ≥91 |
| Schüttdichte g/cm³ | ≥1,00 | ≥1,10 | ≥1,15 | ≥1,20 |
| Kaltbruchfestigkeit MPa | ≥2,0 | ≥3,0 | ≥5,0 | ≥5,0 |
| 0,1 MPa Feuerfestigkeit unter Last °C | ≥1400 | ≥1420 | ≥1500 | ≥1520 |
| Lineare Änderung beim Wiedererhitzen (%) 1450°C×2h | 0 bis +0,5 | 0 bis +0,5 | 0 bis +0,5 | 0 bis +0,5 |
| 20-1000°C Wärmeausdehnungskoeffizient ×10-6℃-1 | 1.3 | 1.3 | 1.3 | 1.3 |
| Wärmeleitfähigkeit (W/(m·K) 350°C±10℃ | ≤0,55 | ≤0,6 | ≤0,65 | ≤0,7 |
Silikat-Isoliersteine können im Glasofen und im Heißwindofen eingesetzt werden, Silikat-Isolierblöcke können auch in Koksöfen, Kohlenstoff-Schmiedeöfen und anderen Industrieöfen verwendet werden.